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Kreisky-Festakt: „Aus dem Blick in die Vergangenheit Kraft für die Zukunft schöpfen!“

Kreisky-Festakt: „Aus dem Blick in die Vergangenheit Kraft für die Zukunft schöpfen!“
SPÖ-Vorsitzender Kaiser, AK-Präsident Goach und Minister a.D Blecha erinnerten an Bruno Kreisky und zogen Parallelen zur politischen Arbeit in der Gegenwart: „Kreisky gehört nicht der SPÖ, sondern der gesamten Republik.“

„Die SPÖ ist mit Bruno Kreisky angetreten, die Gesellschaft im Sinne ihrer Grundsätze Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu verändern. Heute sieht es so aus, dass Politik sich oftmals der Gesellschaft und medialen Vorgaben stromlinienförmig anpasst. Ich verstehe meine politische Arbeit für und mit der SPÖ Kärnten, wie Kreisky selbst es formulierte: Jene Partei, die ihren Grundsätzen treu bleibt, wird zwar nicht immer kurzfristig, aber mittel- und langfristig Erfolg haben“, erklärte SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser bei seiner Rede anlässlich des Festaktes zur 100. Wiederkehr des Geburtstages von Bruno Kreisky gestern in der AK Kärnten. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse strömten mehr als 300 Gäste zu dieser ersten großen bundesweiten Veranstaltung, um Kreisky zu ehren.

 

Auf Basis ihrer Grundsätze plant die SPÖ heuer  „Kärnten zu bewegen - Kärnten zu verbessern“. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Erarbeitung eines Demokratiepaketes gelegt, um parlamentarische Rechte zu stärken und ein Abgehen von der Proporzregierung in Kärnten zu ermöglichen. „Aus dem Blick in die Vergangenheit schöpfen wir die Kraft für die Zukunft. Wir verteidigen das Gesundheitswesen um es vor einer drohenden Zweiklassenmedizin und Teilprivatisierung durch FPK/ÖVP zu schützen“, kündigte Kaiser des Weiteren an.

 

Wie Kaiser rief auch Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach in seinen Grußworten die sozialen Errungenschaften, die mit Kreisky einher gingen, in Erinnerung, die die Kindheit und Jugend der beiden Spitzenpolitiker positiv beeinflusst haben. „Kreisky war ein Idol für viele Menschen, er war es auch der vielen Menschen den Zugang zur Bildung erst ermöglicht hat“, wies Goach unter anderem auf die eingeführte Schulfreifahrt und die kostenlosen Schulbücher hin.

 

Kreiskys engster Mitarbeiter, Minister a.D Karl Blecha, amtierender Präsident des Pensionistenverbandes Österreich, strich in seiner Rede die enge Beziehung hervor, die Kreisky zu Kärnten hatte. „Schon in seiner Kindheit hat er mit seiner Familien Urlaub in Kärnten gemacht. Die Uni-Gründung in Klagenfurt, das Ansiedeln von Siemens und der massiv forcierte Schulbau in Kärnten sind nur einige Errungenschaften  die Kärnten Kreisky zu verdanken hat“, so Blecha. Kreisky habe Österreich von Grund auf geändert. Kreisky gehöre darum auch nicht alleine der SPÖ sondern der gesamten Republik Österreich, meinte Blecha.

Geschrieben von: Mag. Andreas Schäfermeier Pressesprecher Fotografiert von: Klaus Kropf Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 20:34 Uhr