Unter dem Motto „Lieber gestalten, satt raunzen und kritisieren“ macht er sich nicht nur in der Gewerkschaft Bau-Holz für die sozialen Belange der Arbeiterinnen und Arbeiter stark, sondern sieht es auch als seine Aufgabe, die zahllosen gemeinnützigen Vereine in seinem Wahlkreis zu unterstützen und zu fördern.
Vorzugstimmenkönig Österreichs
Der steirische SPÖ Politiker und Nationalratsabgeordnete Josef Muchitsch, der vielen Bürgern in seinem Wahlkreis schlicht als „Beppo“ bekannt ist, konnte bei den Nationalratswahlen 2008 beinahe die meisten Vorzugsstimmen in Österreich ergattern. Nur Kärntens Altlandeshauptmann Jörg Haider bekam noch mehr. Damit ist es dem Gewerkschafter aus der Weinstadt Leibnitz zumindest gelungen, die SPÖ-Elite in Wien von der Basis her aufzurütteln.
Die von Politikern so viel zitierte Volksnähe ist für den ehemaligen Arbeiter Muchitsch selbstverständlich. Zu seinen Aufgaben zählen nicht nur die unzähligen öffentlichen Auftritte und Funktionen in diversen Aufsichtsräten, sonder auch die zahllosen persönlichen Einsätze für Einzelbürger.
Als kritische Stimme ist er vor allem zu Zeiten Gusenbauers in Erscheinung getreten, so sagte er etwa im Jänner 2007 gegenüber der Kleinen Zeitung: „Seit gestern ist meine SMS-Box und die Sprachbox beim Telefon voll, es melden sich enttäuschte Wähler und Funktionäre. Sie sind für die Partei gelaufen und jetzt so etwas.“
Zurzeit kämpft er an Seite der Bürgerinitiative „Nein zur Schweinefabrik“ gegen eine im südsteirischen Gralla geplante Schweinefabrik. „Tierfabriken verdrängen immer mehr unsere klein- und mittelstrukturierten landwirtschaftlichen Familienbetriebe.“
Geschrieben von: © Thomas Kukovec Fotografiert von: KK - SPÖ-KLUB Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 14:31 Uhr







