Gesundheitsvorsorge
LHStv. Kaiser: „Mit der Gesunden Gemeinde wird Kärnten zum gesündesten Bundesland.“
Die "Gesunde Gemeinde" ist eine Initiative zur regionalen Gesundheitsförderung in Kärnten, an der sich mittlerweile 94 Gemeinden beteiligen. Unterstützt werden diese durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Gesundheitsland Kärnten. Ziel der Initiative ist es, optimale Rahmenbedingungen für die Erhaltung, Verbesserung und Förderung der Gesundheit in der Kärntner Bevölkerung zu schaffen. Da viele Krankheiten ihre ursächliche Wurzeln in der individuellen Lebenssituation und Lebensgestaltung haben, muss dort angesetzt werden, wo Menschen leben. Im Rahmen der Initiative "Gesunde Gemeinde" wird bereits seit Jahren erfolgreich Gesundheitsförderung auf Gemeindeebene betrieben, mit dem Ziel einer bedarfsgerechten und an den zielgruppenorientierten Gesundheitsarbeit mit konsequenter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und festgestellter Versorgungslücken. Die „Gesunden Gemeinden“ unterstützen und stärken das Gesundheitsbewusstsein ihrer Bürgerinnen und Bürger und bemühen sich um die Schaffung gesundheitsfördernder Lebensbedingungen. Die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger bilden die Grundlage für die Ziele und Maßnahmen.
Ein Doktor für die Pflege
LHStv. Kaiser startet Pilotprojekt zur Einführung der Berufsreifeprüfung in Kärntens Gesundheits- und Krankenpflegeschulen
Kärntens Gesundheits- und Krankenpflegeschulen (GuKP-Schulen) können hinkünftig auf Wunsch mit einer Berufsreifeprüfung abgeschlossen werden. Dies gab heute Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser bekannt. Ermöglicht wird dieser erste und wichtige Schritt in Richtung Akademisierung der Pflege durch ein dreijähriges Pilotprojekt, welches im Oktober 2010 in den beiden heimischen GuKP-Schulen in Klagenfurt sowie Villach startet. Das neue Bildungsangebot wird die Absolventinnen und Absolventen beispielsweise zu einem Hochschulstudium berechtigen. Dadurch werde nicht nur die Ausbildung generell attraktiver, sondern auch die Chancen der heimischen Gesundheits- und Krankenpfleger beziehungsweise -pflegerinnen am europäischen Arbeitsmarkt verbessert, unterstrich der Gesundheitsreferent die Bedeutung seiner Initiative.
Die freiwillige Berufsreifeprüfung wird sich aus den Teilbereichen Deutsch, Mathematik sowie Englisch zusammensetzen und mit einem zumutbaren Zusatzaufwand innerhalb der GuKP-Ausbildung abgeschlossen werden können. Schülerinnen und Schüler, die sich gegenwärtig bereits in einem höheren Ausbildungsjahr befinden, haben die Möglichkeit, rückwirkend in die Kurse einzusteigen. Alle während der Pilotphase 2010 bis 2013 abgeschlossenen Vorbereitungskurse werden vom Land Kärnten finanziell unterstützt. (Schluss)
Festveranstaltungen zu 90jährigen Widerkehr der Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920
SPÖ-Vorsitzender Kaiser: „Klare Absage Missbrauch unserer Heimat“
"Wir werden unsere Heimat nicht gewissen rechten politischen Bewegungen überlassen. Heimat ist nicht nur die Liebe zum Land, die Verbundenheit mit Grund und Boden, vielmehr beinhaltet Heimat auch den sozialen Mittelpunkt eines Menschen, den Ort wo Menschen leben, arbeiten und die Freunde sind“, erklärte SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser bei den beiden SPÖ-Festveranstaltung anlässlich des Jubiläums „90 Jahre Volksabstimmung“, die Ende September in der Arbeiterkammer Klagenfurt und in der Neuen Burg Völkermarkt stattfanden.
„Sinn unserer Veranstaltungsreihe war es, den Kärntnerinnen und Kärntnern zu zeigen, dass es auch Parteien im Land gibt, die ihren Blick in die Zukunft richten ohne aber vergessen zu haben, die Vergangenheit auf zu arbeitet. Die Reife einer demokratischen Gesellschaft beweist sich durch die Art des Umgangs mit einer Minderheit“, erklärt SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser.
Auf Basis der historischen Fakten hob Kaiser hervor, dass nach den Gebietsansprüchen durch die südslawische Militärmonarchie der Kärntner Bevölkerung, als einer der ersten weltweit, das Selbstbestimmungsrecht zuerkannt wurde. „Rück- und Vorausschauend wäre es höchst an der Zeit die Frage der topografischen Aufschriften in Südkärnten zu lösen. Ich halte jedoch nichts davon, dass die Mehrheitsbevölkerung über die Minderheit bestimmt. Die SPÖ tritt für eine politische Ortstafellösung ein, bei der es nur Sieger gibt“, hält Kaiser seinen Standpunkt, unter Berücksichtigung der Sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität fest.
Unter den Gästen begrüßte der SPÖ-Landesparteivorsitzende mit Josef Feldner, Marjan Sturm und Heinz Stritzl drei Vertreter der Konsensgruppe, deren friedensstiftenden Einsatz zwischen den Volksgruppen er hervorhob. „Die Proponenten in der Konsensgruppe zeigen uns, dass trotz der einst verhärteten Fronten zwischen den Volksgruppen, ein Konsens möglich ist, wenn auch der politische Wille dazu besteht“, so Kaiser.
„Die Sozialdemokraten waren zur Zeit des Abwehrkampfes mit knapp 50 Prozent der Stimmen die stärkste politische Kraft im Land. Dementsprechend wichtig und ausschlaggebend war auch ihr Einsatz bei Abwehrkampf und Volksabstimmung“, erklärt Zeithistoriker Hellwig Valentin ein unter Experten unbestrittenes Faktum. So lag das Wählerpotential, in Südkärnten bei zwei Drittel, die auch nach der Sozialdemokratischen Position, für den Verbleib bei Österreich stimmten. Nationale und Christlich Soziale haben es sehr gut verstanden sowohl den Abwehrkampf als auch die Volksabstimmung für sich zu vereinnahmen. „Es gab jedoch eigene Arbeiterbataillone, die in den Abwehrkampf zogen, um das Land zu verteidigen. Hilfe in militärischer, diplomatischer und wirtschaftliche Sicht gab es auch von der damals unter Karl Renner sozialdemokratischen Führung der Zentralregierung in Wien“, entkräftet Valentin anderslautende, falsche Legenden mittels wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse.
WWW for girls only
Frauengesundheitszentrum und LHStv. Kaiser präsentieren neues Internetportal für Mädchen www.fgz-girls.at seit heute online
Mit einem breiten Angebot an Informationen speziell für Mädchen beziehungsweise junge Frauen ist heute das neue Internetportal www.fgz-girls.at des Frauengesundheitszentrums Kärnten (FGZ) gestartet. Laut Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser wurde das interaktive Instrument an das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen angepasst, um dadurch Bewusstseins- und Informationsarbeit bei der Zielgruppe Mädchen bestmöglich leisten zu können. „Hier werden für und von Mädchen die unterschiedlichsten Themen aufgegriffen und kommentiert, die die Gesundheit beeinflussen oder belasten“, so Kaiser. Das Innovative an der Website sei überdies, „dass hier nicht bloß statisch Informationen angeboten werden, sondern die dynamischen Inhalte von den Userinnen mitgestaltet werden. www.fgz-girls.at ist geradezu ein Musterbeispiel für die Umsetzung des Kriteriums Partizipation“.
Die Homepage umfasst unter anderem die Rubriken „hot&Top“, „love&Sex“, „body&Kult“, „danger&Gewalt“ sowie „health&Leben“ und bietet den „Surferinnen“ überdies die Möglichkeit, eigene Beiträge zu posten oder jene von anderen Mädchen zu kommentieren beziehungsweise zu beantworten.
1000 Lehrlinge in Bewegung !
LHStv. Kaiser und der ASKÖ Landesverband Kärnten bewegten in der Woche vom 4. bis 8. Oktober im Rahmen des Projekts „Girls Fit in der Lehre“ gemeinsam mit der Fachberufsschule 2 Klagenfurt mehr als 1000 Lehrlinge.
„Girls fit in der Lehre“ nennt sich ein neuartiges Bewegungskonzept, das mit Unterstützung von Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser vom ASKÖ Kärnten vergangene Woche durchgeführt wurde. In dieser Sport- und Bewegungs- Aktionswoche wurde den Lehrlingen der Fachberufsschule 2 im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit gegeben, an verschiedenen Workshops wie Bodystyling, Dance Aerobic und Selbstverteidigung teilzunehmen.
„Einerseits fehlen Vorbilder, andererseits räumliche Voraussetzungen oder Motivation durch den Schulsport. Gerade in Berufsschulen sind Mädchen zu finden, die weniger Bezug zu sportlichen Aktivitäten entwickelt haben. Erschwerend kommt der dicht gedrängte Lehrplan hinzu, in dem Bewegung und Sport eine absolut untergeordnete Rolle spielen“, erklärte Kaiser bei seinem Besuch im ASKÖ Bewegungszentrum in Klagenfurt die Tatsache, dass viele Jugendliche unter Bewegungsmangel leiden.
TrainerInnen der ASKÖ Kärnten gestalteten verschiedene Workshops, die den jungen Frauen und Männern Spaß an der Bewegung vermitteln und ihnen einen neuen, gesunden Zugang zu Sport und Bewegung geben sollten. Für Projektleiterin Mag. Claudia Kraxner von der ASKÖ Kärnten ist es besonders wichtig Jugendliche für Bewegung zu begeistern und so dem Bewegungsmangel und den daraus resultierenden sportlichen und motorischen Defiziten junger Menschen entgegen zu wirken.
„Es ist eine Freunde zu sehen, wie viele Lehrlinge die ASKÖ Kärnten hier mit ihrem vielfältigen Angebot begeistert und zu Bewegung und Sport motiviert. Bewegung ist ein wichtiger Faktor in der Gesundheitsprävention und sollte in jeder Altersgruppe ein fixer Bestandteil des täglichen Lebens sein“, zeigte sich Kaiser begeistert.
Das Projekt „GIRLS - FIT in der Lehre“ unterstützt vom Sportministerium und dem Gesundheitsreferenten des Landes Kärnten Dr. Peter Kaiser, ermöglicht speziell berufstätigen Mädchen an Gesundheits- und Breitensportangeboten teilzunehmen und diese in ihren Alltag zu integrieren.
Nähere Informationen finden Sie unter www.askoe-kaernten.at
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Geschrieben von: Mag. Andreas Schäfermeier Pressesprecher
Fotografiert von: KK = Klaus Kropf
Donnerstag, 28. Oktober 2010
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