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Matthias Köchl Gemeinderat

Matthias Köchl Gemeinderat

Gemeinderat Matthias Köchl: Grüne Energie für Klagenfurt...


Als einfacher Gemeinderat kann ich - vergleichbar mit dem Aufsichtsrat in einer Firma - die zuständige Stadtpolitik (Stadtsenat=Vorstand) nur kontrollieren und Ideen und Anregungen  liefern. Für die Umsetzung selbst ist laut Stadtrecht immer der Stadtsenat zuständig, dort bin ich nicht vertreten. Dennoch konnten heuer einige meiner Ideen verwirklich werden, die aktuellsten wären:



Gratisparken für Elektroautos durchgesetzt
Seit 1. Jänner 2010 können in ganz Klagenfurt Elektroautos gratis parken, mein Antrag dazu wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Klagenfurt hat damit eine Vorreiterrolle eingenommen, die Idee wurde wenige Monate später auch von Villach und anderen Gemeinden in ganz Österreich übernommen. Elektroautos müssen nur mit einer Pakvignette  "Elektroautos parken gratis" versehen werden, die Vignette ist kostenlos im Bürgerbüro des Rathauses erhältlich.

Köchl-Vorschlag: Studierende werden wegen Hauptwohnsitz umworben
In der neuen Stadtregierung hat mein Vorschlag endlich ein offenes Ohr gefunden. Seit 7 Jahren fordere ich ein Angebot für alle Studierenden, die ihren Hauptwohnsitz in Klagenfurt anmelden. Heuer wurde mein Vorschlag endlich umgesetzt, alle Studierenden erhalten Bustickets, Hallenbadeintritt etc und die Stadt Klagenfurt gewinnt über den Finanzausgleich fast 1000 Euro pro Jahr und NeubürgerIn. Nächster Schrittt: Bahnstation bei der Universität, wurde von mir erstmals 2001 gefordert.


Busspuren: Erster Schritt nach jahrelangem Zaudern gesetzt!

Seit Jahren treten die Grünen in Klagenfurt für Busspuren ein. In den zuständigen Ausschüssen wollte man das Thema weiterhin in die Warteschleife schicken. Weder ein Ja noch ein Nein war der Stadtpolitik zu entlocken. Ich habe im zuständigen Auschuss eine klare Antwort eingefordert "Ja oder Nein? statt Jain". Jain war schon 6 Jahre lang. Das Ergebnis: Ja, seit kurzem gibt es ein zaghaftes Zeichen durch eine Busspur in der 8.Mai-Strasse und in der Burggasse.


Elektrofahrrad-Förderung: Auch Umrüstung wird belohnt
In den neuen Umweltförderrichtlinien der Stadt wird erstmals auch die Umrüstung von herkömmlichen Fahrrädern zu Elektrofahrrädern gefördert, nicht nur der Neuerwerb. Dies hab ich im Umweltauschuss in die Richtlinien hineinreklamiert. Sobald die finanzielle Bedeckung gegeben ist (zuständig Finanzreferent Gunzer) würde die Umrüstung zum Elektrofahrrd von der Stadt mit 60 EURO gefördert werden, entsprechende Umweltförderrichtlinien wurden verabschiedet.


Regenwald aufforsten - Kompensation für Klimakiller-Gasdampfkraftwerk

Als persönlichen Schritt gegen das Gasdampfkraftwerk habe ich im August in Südamerika Regenwald aufgeforstet. Der neue Regenwald befindet sich in Los Bancos in Ecuador, zum Aufforsten ausgewählt habe ich Tangaree, eine gefährdete Baumart. Zum Ausgleich von alljährlich einer Million Tonnen CO2-Ausstoss durch das GDK sind 80 Millionen Bäume im Regenwald oder 1.000 Quadratkilometer nötig. Weitere freiwillige Helferinnen und Helfer werden gesucht, bitte bei mir melden!

Direkter Kontakt:
Gemeinderat Matthias Köchl (Die Grünen Klagenfurt)

Geschrieben von: Gemeinderat Matthias Köchl Fotografiert von: KK Sissi Fugler Samstag, den 16. Oktober 2010 um 20:43 Uhr