Der richtige Weg für Kärnten: Biomasse, Sonne, Wasser und Wind statt Gas- und Kohlekraftwerke. Plus: Natur- und Umweltschutz auf höchstem Niveau.
Natura2000
Die Natur liegt uns Grünen besonders am Herzen – gerade in Kärnten ist es wichtig, die zahlreichen und wunderschönen Naturjuwele zu schützen und für unsere Kinder und Enkel zu erhalten. Daher setzen wir uns immer und überall für unsere Umwelt ein: wir brauchen in Kärnten mehr Natura2000-Schutzgebiete um auch in Zukunft unsere Natur in vollen Zügen genießen zu können.
So etwa im Bezirk St. Veit: das dortige Natura2000-Gebiet, das seit Sommer 2010 besteht und zu einem der größten Schutzgebiete zählt, wurde vor allem auf Grund unserer Bemühungen umgesetzt. Nun ist sichergestellt, dass zahlreiche Orchideen- und Schmetterlingsarten auch in Zukunft geschützt bleiben.
Erneuerbare Energien statt Putin-Gas und Atomkraftwerke
Wir haben einen grünen Plan für unser Bundesland: Kärnten soll zu einem Energie-Vorzeigemodell werden. Alles was wir für eine saubere Energiezukunft brauchen, wird uns von der Natur geschenkt: durch Biomasse, Sonne, Wasser und Wind könnte sich Kärnten von internationalen Krisen, wankelmütigen Gaslieferanten und gefährlichen Atomkraftwerken unabhängig machen und sich selbst mit Energie versorgen. Den Kampf gegen die AKWs an unseren Grenzen werden wir dabei unbeirrt fortsetzen.
Der richtige Weg für Kärnten: Mehr soziale Gerechtigkeit durch eine Grundsicherung und einen fairen Mindestlohn.
Immer mehr Menschen leben in Kärnten an der Armutsgrenze, derzeit rund 100.000 Personen. Wir Grüne wollen das nicht hinnehmen: jeder Mensch hat ein Recht auf ein selbstbestimmtes und würdiges Leben, gerade in einem reichen Land wie Österreich.
Daher setzen wir uns massiv für mehr soziale Gerechtigkeit in Kärnten ein und wollen mit unserer Arbeit im Kärntner Landtag die zahlreichen Verbesserungspotenziale im sozialen Bereich aufzeigen. Wir wollen es nicht hinnehmen, dass Bankmanager mit Millionengehältern gefüttert werden, während zigtausende Menschen Tag für Tag um ihr Überleben kämpfen müssen.
Der richtige Weg für Kärnten: Effektive Kontrolle der Regierung und ein Ende des Proporzsystems.
Als Vorsitzender des Hypo-Untersuchungsausschusses geht es mir vor allem um die Aufklärung der politischen Verantwortung im größten Finanzskandal Kärntens der 2. Republik. Es ist die Aufgabe des Untersuchungsausschusses herauszufinden, welche Regierungspolitiker wirklich dafür verantwortlich waren, dass es zu diesem ungeheuren Bankenskandal gekommen ist. Milliarden an Steuergeldern wurden in der Hypo versenkt - die Kärntner Bevölkerung hat es verdient zu erfahren, wer ihr Geld auf dem Gewissen hat. Außerdem ist eine geordnete Aufarbeitung der Causa für Kärntens Image im Ausland von großer Bedeutung.
Die Skandale rund um die Hypo-Bank beweisen außerdem eines: die Regierung in Kärnten muss nach strengen Regeln kontrolliert werden. Ansonsten geschieht das, was in einem Proporzsystem immer passiert: da alle Parteien ab einer bestimmten Größe in der Regierung vertreten sind, kommt es an allen Ecken und Enden zu Mauscheleien und Freunderlwirtschaft. Wir alle zahlen dafür Länge mal Breite mit unserem Steuergeld. Die Grünen setzen sich daher schon seit Jahren für ein Ende des Proporzes und für eine moderne Mehrheitsdemokratie in Kärnten ein.
Geschrieben von: Fabian Rauber - Pressesprecher Fotografiert von: KK Dienstag, den 09. November 2010 um 14:48 Uhr







