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Mag. Andrea Wulz Stadträtin

Mag. Andrea Wulz Stadträtin

Die 5 wichtigsten Vorhaben, die in letzter Zeit erreicht wurden:


Stadträtin Mag.a Andrea Wulz, Referentin für Frauen, Familie, Umweltschutz, thermische Sanierung, Wissenschaft und Forschung, informiert über zahlreiche Projekte, die sie für Klagenfurt umsetzen konnte.


Umweltschutz: Europaschutzgebiet Lendspitz/ Siebenhügel und Maiernigg
Mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss wurden Teile im Bereich des Landschaftsschutzgebietes Lendspitz/ Siebenhügel und Maiernigg zum Natura 2000 Gebiet erklärt, sowie nachfolgend die Erstellung eines Managementplanes durchgeführt. Mit der Verordnung zum Europaschutzgebiet wurde endlich der entsprechende Beschluss umgesetzt und die europarechtlichen Vorgaben befolgt. Dieses Areal am Wörthersee ist Heimat zahlreicher geschützter Tier- und Pflanzenarten und zudem wichtiger Rastplatz für Zug-, Sumpf- und Wasservögel.


Installierung eines Büros für EU-Projektmanagement mit zahlreichen EU-Projekten am Start!
EU-weit gibt es über 100 Förderprogramme für die unterschiedlichsten Themenfeldern (Umwelt, Klimaschutz- und Klimawandel, Energie, Verkehr, Gesundheit, Soziales, Bildung, Kultur, Gender Mainstreaming, Raumplanung, Wirtschaft, Tourismus etc.), die jährlich fast 10 Mrd € an Fördermittel in einem offenen Wettbewerb in Form von Aufrufen zur Projekteinreichung vergeben. Die Stadt Klagenfurt konnte sich um EU-Projekte in allen für die Stadt relevanten Themenfeldern bewerben und damit neue Einnahmequellen für Innovationen erschließen. Für den Umweltbereich wurden bereits zwei EU-Projekte (KAPA GS und SPAS) umgesetzt. Derzeit laufen insgesamt vier EU-Projekte: mit CMA+, PMinter, REZIPE und CEMOBIL erzielen wir sichtbare Verbesserungen der Luftqualität in der Stadt Klagenfurt und konnten damit auch neue Kehrmaschinen, Aufsätze für Streufahrzeuge, eine Lärmschutzwand mit Feinstaubfilter, ein Verkehrsmodell, Luftgütemodell, Partikelfilter für Busse, ein Park&Ride-System und elektronische Anzeigetafeln umsetzen.


Klagenfurt wird eine familienfreundliche Stadt
Das Audit „Familienfreundliche Gemeinde“ ist ein besonderes Angebot an österreichische Gemeinden, Marktgemeinden und Städten. Ziel dieser Initiative ist es, familienfreundliche Maßnahmen in der Gemeinde zu erkennen, aufzuzeigen und weitere Projekte zu forcieren. Klagenfurt ist die erste Landeshauptstadt Österreichs, die dieses Audit umsetzt. Mit diesem Audit hat die Stadt Klagenfurt ein Instrument in die Hand bekommen, das dabei hilft, die Situation der Familien in Klagenfurt festzuhalten. Den ersten Schritt dazu setzte die Stadt, indem sie das Familienforum ins Leben rief – ein Netzwerk bestehend aus mehreren Organisationen, die entsprechend zur Familienpolitik beitragen.


Resolution gegen Gewalt an Frauen und Frauenärztinnen mit Kassenvertrag
Studien zum Thema „Gewalt an Frauen“ belegen, dass in Österreich jede fünfte in einer Beziehung lebende Frau von ihrem Ehemann oder Lebensgefährten misshandelt wird. Eine von vier in Europa lebenden Frauen ist von Gewalt durch ihren jetzigen oder ehemaligen Partner betroffen. 10 bis 15 Prozent der Frauen, die in Industrieländern leben, werden von ihrem aktuellen Lebenspartner zu sexuellen Handlungen gezwungen. Der Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes verabschiedete eine gemeinsame Resolution als klares Bekenntnis gegen Gewalt mit einem umfassenden Forderungskatalog, um den Gewaltschutz in Österreich noch weiter zu optimieren. Damit haben wir den ersten Meilenstein gesetzt. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist eine bessere Leistbarkeit, Erreichbarkeit und Wahlfreiheit in der medizinischen Versorgung in Kärnten. Die Forderung ist eindeutig: in jedem Kärntner Bezirk eine gynäkologische Kassenstelle mit einer Frauenärztin besetzen!


Wissenschaft & Forschung: die Stadt Klagenfurt öffnet sich für Studierende!
In der Universitätsstadt Klagenfurt am Wörthersee nehmen Aus- und Weiterbildung einen wichtigen Stellenwert ein. Den Bildungsauftrag erfüllt nicht nur die Alpen-Adria Universität Klagenfurt mit ihren modernen Forschungseinrichtungen, Erziehung und Bildung wird auch von der Stadt Klagenfurt als wichtiges strategisches Ziel angesehen. Klagenfurt ist eine Stadt, die im Umfeld der Universität als Wohnort für junge Familien besonders attraktiv ist. Zur Klagenfurter Lebensqualität trägt der hohe Standard in der Kinderbetreuung, in Freitzeitangeboten und in Wohnangelegenheiten entscheidend bei. Doch sehen das die Studierenden genau so? In meiner Funktion als zuständige Referentin für Wissenschaft und Forschung startete ich die Umfrage „Was kann die Stadt für ihre Studierenden tun?“ Mit dieser Befragung soll herausgefunden werden, welche Defizite bestehen und wie die Anliegen und Wünsche der Studierenden aussehen. Die Themenbereiche der Umfrage umfassen Leben, Wohnen, Mobilität, Freizeit, Kinderbetreuung und Arbeitschancen.


Geschrieben von: Pressesprecherin Mag.a Simone Serth Fotografiert von: KK Donnerstag, den 21. Oktober 2010 um 11:25 Uhr