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Mag. Christian Ragger FPK LR

Mag. Christian Ragger FPK LR
Landesrat Mag. Christian Ragger informiert über die aktuellen Themen im Sozial- und Wohnbaubereich. „Damit es allen KärntnerInnen gut geht!“

Verschärfung der Strafbestimmungen bei Jugendlichen

Mit der Novellierung des Jugendschutzgesetzes wird eine deutliche Verschärfung in Kärnten durchgeführt. „Auch die Jugend muss lernen, für das, was sie anrichtet, gerade zu stehen. Meist wurden die Jugendlichen in Kärnten bei Vergehen nur abgemahnt. Das wird sich jetzt ändern. Die Gleichgültigkeit der Jugendlichen muss bekämpft werden, da sind wir alle gefordert“, so Sozialreferent LR Christian Ragger.
Die wichtigsten Punkte des neuen Jugendschutzgesetzes:
Schwere Alkoholika und Alkopops werden nun ausnahmslos bis zum 18. Lebensjahr verboten. Bei Vergehen nach dem Jugendschutzgesetz kann Jugendlichen bis zu 100 Stunden gemeinnützige Arbeit drohen oder auch der Führerschein abgenommen werden. Bei Geldstrafen wurde der Strafrahmen auf 1000 Euro erhöht. Wirte müssen bei Alkoholausschank an Kinder und Jugendliche mit Strafen bis zu 20.000 Euro rechnen.


Kärnten hat das strengste Mindestsicherung- Gesetz

Die bundesweite Mindestsicherung wird ab dem kommenden Jahr auch in Kärnten umgesetzt. Der Kärntner Landtag hat den erarbeiteten Gesetzesentwurf von Soziallandesrat Christian Ragger beschlossen. Wesentliche Neuerung ist, dass die Bezieher der Mindestsicherung ab dem Inkrafttreten die e-card von der Kärntner Gebietskrankenkasse (GKK) bekommen. Das Land bezahlt dafür Gebühren an die GKK, muss aber nicht mehr ein eigenes System der Krankenhilfe finanzieren. Wir haben im Kärntner Gesetz einen besonderen Schwerpunkt auf die Devise fördern und fordern gelegt“, so Ragger. Eine eigene Bestimmung sei dem Einsatz der Arbeitskraft gewidmet. Sie regle, dass die Mindestsicherung in voller Höhe nur gewährt werde, wenn der (arbeitsfähige) Antragsteller auch die Bereitschaft zum zumutbaren Einsatz der Arbeitskraft zeigt.


LR Ragger ermöglicht im Lavanttal größtes Sozialprojekt

Mit einer Investition von 37 Mio. Euro wird dank Wohnbau- und Sozialreferent LR Christian Ragger der „Generationenpark Neudau“, gebaut. Der Wohnpark vereint Jung und Alt und ist ein Vorzeigeprojekt für ganz Kärnten. „In diesem Projekt können die Menschen generationenübergreifend leben. Damit wird die Wohnversorgung für Jungfamilien sowie für ältere Menschen ermöglicht“, freut sich Ragger über das einzigartige Projekt. „Diese Vier-Säulen-Wohnprojekt für Kinder, junge Familien, Menschen mittleren Alters und Senioren ermöglicht es, dass Menschen ihr Leben lang in ihrer gewohnten Umgebung leben können“, betont der Sozialreferent.


Kindern ein Zuhause geben
Landesrat Christian Ragger: „Wir suchen Pflegeeltern.“

Wir können froh uns glücklich darüber sein, dass zahlreiche Familien sich engagieren, „fremde“ Kinder aufzunehmen und  bereit sind, ihnen ein „neues Zuhause“ zu geben“, sagt Sozialreferent LR Christian Ragger. Aber es besteht nach wie vor eine hohe Nachfrage in diesem Betreuungsbereich. „Wir suchen offene, tolerante Menschen, die geduldig, verständnisvoll und belastbar sind. Sie können sich einem fremden Kind liebvoll zuwenden, gleichzeitig aber auch Grenzen setzten und wahren.“ – Anmelden können direkt bei der Sozialabteilung erfolgen – Frau Andrea Hartlieb telefonisch unter 050536 / 41386 oder e-mail andrea.hartlieb@ktn.gv.at

Pflegegeld sichern!

LR Christian Ragger zeigt auf: Der „Pflegegeldanschlag“ des Bundes kostet Kärntner insgesamt 2,5 Mio. Euro. Der Bund spart. Die Bürger, das Land und die Gemeinden müssen zahlen“, so fasst Ragger den Plan der Bundesregierung, den Zugang zum Pflegegeld zu erschweren, prägnant zusammen. Viele dieser Menschen haben bereits jetzt damit zu kämpfen, dass das ausbezahlte Pflegegeld die Kosten bei weitem nicht abdeckt. Ragger betont, dass es mit allen Mitteln für den Erhalt der Pflegegelder und für eine Neustrukturierung zur langfristigen Sicherung der Pflege kämpfen wird: „Pflege und Betreuung sind ein Teil der umfassenden sozialen Sicherheit und daher aus Steuern zu finanzieren!“

Geschrieben von: Kristina Terplak - Oeffentlichkeitsarbeit Fotografiert von: KK Montag, den 15. November 2010 um 10:58 Uhr