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Vor ca. 100 Jahren standen im Stadtteil Lind nur wenige Häuser. Das änderte sich, als im Jahre 1897 eine Wasserleitung gebaut wurde. Nun wollten viele Villacher hier wohnen. Ein Haus nach dem anderen wurde errichtet. Als die Karawankenbahn und die Tauernbahn gebaut wurden, fanden viele Eisenbahner in der Stadt Beschäftigung. Für sie wurden in der Rennsteinerstraße sechzehn Personalhäuser gebaut, wo sie wohnen konnten. Durch das Anwachsen der Bevölkerung wurde der Bau einer großen Volksschule notwendig. Im September 1909 wurde mit dem Bau begonnen. Während des Baus stürzte der Mittelteil des Gebäudes ein. Dabei fanden zwei Zimmerleute den Tod. Am 4. Oktober 1910 wurde die Schule eröffnet. Sie wurde im Jugendstil erbaut. Damals wurden Buben und Mädchen noch getrennt unterrichtet. Es gab also eine Knaben- und eine Mädchenvolksschule. Seit 1975 wird die Schule von Buben und Mädchen gemeinsam besucht. 1980 bis 1982 wurde unsere Schule renoviert. Heute ist sie ein Schmuckstück, und Lehrer und Schüler besuchen sie gern.







